
Sender mit Ladebuchsen

Akku mit Halterung |
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Ausgeliefert wird der EasyCopter V2 von KAVAN
mit einem Mode 1 Sender, das
heißt Gas ist auf der rechten Seite und Nicken
auf der linken Seite. Ich persönlich fliege Mode
2, also den Gasknüppel auf der linken Seite. Nun
Sender aufgeschraubt und umgebaut. Dazu muß man
lediglich die Rastfeder des Gashebels und den
Mittelsteller von der einen Seite auf die andere
schrauben und die Stecker der beiden Potis auf
dem Senderboard umstecken. Alles in allem in ca.
15 Min. erledigt. Hier hat
KAVAN dem EasyCopter ein kleines Beiblatt
spendiert, welches den Umbau
beschreibt.
Nachdem
alle Vorarbeiten beendet sind,
heißt es den Akku laden. Den Akku einfach ca. 75
Minuten anhängen dann wird der Akku sicher mit 1
C geladen. Während der Akku am Laden war
studierte ich ein wenig die Technik des Easy
Copters.
Das
Elektronik-Board besteht aus einem 4 in
1 Gerät, dem Empfänger, dem Gyro, den Mischer
und zwei Regler. Der Empfänger verarbeitet die
Befehle und steuert die Servos und die Regler
an, wobei die Roll- und Nickbefehle durch den
Mischer gehen und die Gierbefehle durch den Gyro,
der dann zusätzlich noch die typische
Gierbewegung eines Helicopters
stabilisiert. Am Schluß stehen zwei
180er Motoren mit spezieller Wicklung, daß heißt
also die Motoren nicht einfach durch „normale“
180er Motoren austauschen
sondern, wenn nötig, original
Motoren verwenden. Die Motoren steuern
unabhängig von einander die beiden Rotoren an.
Wobei der vordere Motor für den Hauptrotor oben
zuständig ist und der hintere für den
Ausgleichs- bzw. Steuerrotor zuständig ist.
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Fliegen:
Überall wird
erzählt wie einfach diese Copter zu
fliegen sind und daß jeder sofort damit fliegen kann.
Nun ja, um es gleich vorweg zu nehmen, die Dinger sind
schon einfach zu fliegen aber ein wenig Übung
muß schon sein.
Ich selber bin
vorher noch nie einen Helikopter geflogen sondern immer
„nur“ Flächenmodelle und das hieß – umlernen!
Beim ersten Start war ich ziemlich nervös und so waren
die ersten Hüpfer mehr als bescheiden, aber das liegt
wohl mehr daran, daß man nach dem ersten Kontakt mit
einem Möbelstück oder Wand, zu viel Respekt
bekommt. Hier kommt noch etwas anderes zum Tragen,
nämlich die klappbaren Rotoren, dadurch wird nämlich
verhindert, daß die Antriebswelle einen allzu großen
Schock bekommt und außerdem werden auch die
Rotorblätter geschont. Aber apropos Respekt –
man sollte auf keinen Fall annehmen, auch wenn der Easy
Copter klein ist, daß man es hier mit einem
Spielzeug zu tun hat! Durch eigene Erfahrung
mußte ich lernen, daß derartige Copter sehr wohl in der
Lage sind einem Schnittwunden beizubringen. Also mein
Rat, mit dem Easy Copter genauso sorgsam umgehen wie mit
jedem anderen Fluggerät.
Zurück zum Fliegen!
Nachdem ich dann den Mut hatte einfach abzuheben, statt
nur rum zu eiern, ging eigentlich alles recht „einfach“
und die Nervosität war schnell
verschwunden. Klar heißt es dann üben, aber der Easy
Copter liegt wirklich fast wie angenagelt in der Luft,
vorausgesetzt natürlich man hat seinen Copter gut
getrimmt, wenn nötig auch die
Steuerblätter.
Was der Easy Copter gar nicht mag ist Wind oder besser
gesagt Luftzüge. Kommt man in des Copters eigenen
Rotorwind oder „Wind“ durch ein offenes
Fenster, muß flott gesteuert werden. Es ist nicht so,
daß der Easy Copter dann unkontrollierbar ist, aber man
merkt eben schon, daß es sich um ein nur 228 g schweres
Fluggerät handelt.
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Landen im Regal (schön wär's)

Klappbare Rotorenblätter
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Auf die Kammera zu

Speedflug :-)
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Nach einiger Zeit
sind Hoovern, Speedflüge oder Landen in der Hand kein
Problem und man kann sich seinen
eigenen Hindernis- Parcour abstecken und die Zeit messen
wie lange man braucht um diesen zu überwinden. Dank, daß
da der Easy Copter mit unterschiedlichen Bändern
ausgeliefert wird, kann man auch zu zweit in den
Wettbewerb treten.
Beim Hoovern gab es
noch ein kleines Problem, auf welches ich hier eingehen
möchte – die Rastfeder des Gasküppels.
Obwohl die Rastung relativ fein ist, war es mir nicht
möglich den Copter auf einer Höhe zu halten, entweder es
war ein Rast zu viel oder zu wenig. Dies Problem war
aber schnell gelöst, Sender aufgeschraubt
und Rastfeder ausgebaut. Nun ist es kein Problem mehr
beim Fliegen eine Zigarette anzuzünden
ohne das der Easy Copter nach oben oder unten driftet.
Ich erspare mir
hier zu schreiben wie ein Helikopter zu steuern ist,
denn erstens hab ich ja selber erst mit dem Easy Copter
gelernt und zweitens wird dies auch
ausführlich in der Anleitung erläutert.
Ein Wort
vielleicht noch zur Flugzeit. Da Natur
bedingt diese Art von Helikoptern keine
Abschaltung der Motoren bei
Empfänger-Unterspannung haben, kann ich natürlich so
lange fliegen bis eine, ich nenne es einmal - natürliche
Abschaltung erfolgt, sprich man nicht mehr hoch kommt
weil die Kraft nicht mehr langt. Dies
sollte man aber nicht tun, denn dies bedeutet, daß die
Akkus in den Tod getrieben werden durch
ständige Unterspannung der Zellen. Man sollte daher ab
und zu einen Blick zur Uhr riskieren und nach ca. 10
Minuten das Flugvergnügen abbrechen und
den Akku lieber neu aufladen oder besser noch einen
zweiten zur Hand haben, welcher auch nicht die Welt
kostet.
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Fazit:
Der Easy Copter V2
erweist sich als ein Spaß machendes Fluggerät. Er ist äußerst
stabil im Flug sowohl indoor als auch outdoor bei wenig oder
kein Wind und ist ein idealer Trainer für das
Helikopter Fliegen.
Es
benötigt nur wenig Vorbereitungszeit um fliegen
zu können. Das Paket öffnen, die Mignon Zellen in den Sender den
Flugakku laden und los, mal vom Trimmen abgesehen. Das
Leistungspektrum ist groß genug fast alles mit ihm machen zu
können und die Flugzeit mit ca. 10 Minuten kann
auch begeistern.
Alle
verwendeten Bauelemente sind von guter
Qualität. Die Servos und die 4 in 1 Elektronik machten keine
Probleme, wobei der Sender, obwohl er nur Grundlegend
ist, alle erforderlichen Funktionen sehr gut erfüllt. Auch hatte
ich keinerlei Reichweiten-Probleme, natürlich
bei ausgerollter Antenne.
Alles
in allem gab es keinerlei Anlaß für Kritik.
Vielleicht doch eine kleine Kritik, die aber
für alle auf dem Markt befindlichen „Easy Copter und Konsorten“
gilt – es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch
hier gilt - ein wenig üben muß schon sein! |